Nachrichten aus Tschetschenien
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Terroranschläge in Russland als "verbrecherische Reaktion“ auf den Genozid in Tschetschenien verurteilt GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 01.09.2004 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Terrorakte tschetschenischer
Attentäter und Geiselnehmer als verbrecherische Reaktion auf den Völkermord in ihrem Land auf das Schärfste. Die tschetschenischen Verantwortlichen für die Kriegsverbrechen der letzten Tage müssen genauso vor einem internationalen Tribunal zur Rechenschaft
gezogen werden wie der Hauptverantwortliche für das Morden im Kaukasus, der russische Präsident Wladimir Putin und seine Helfer. Alle Völkermordverbrechen - die systematische Bombardierung ziviler Ziele, von Flüchtlingstrecks und Hilfsfahrzeugen, massenhafte Vertreibungen der Hälfte der tschetschenischen Bevölkerung, Massaker, Folter, Vergewaltigungen, Verschleppungen und die Zerstörung von Dörfern und Städten, insbesondere der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, der Infrastruktur und der ökologischen sowie ökonomischen Grundlage des Lebens in Tschetschenien - sind in großer Zahl dokumentiert.
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© G. Braun, Interkulturelles Forum e.V., 2002