Leute vom Forum stellen sich vor
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Ich bin Anna Regina Mackowiak und arbeite seit 1990 als Sozialpädagogin im Interkulturellen Forum. Ich bin dort Ansprechpartnerin für Migrantinnen und Migranten, die mit den unterschiedlichsten Problemen zu uns kommen. Außerdem koordiniere ich die Arbeitsgruppen des Vereins - z.Zt. "Tschetschenien" und "Islam". Ich organisiere in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern Veranstaltungen und Fortbildungen, betreue die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, organisiere die Beratungen der Rechtshilfe für AusländerInnen München e.V., leite JahrespraktikantInnen der Sozialpädagogik an und kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Wenn Sie die Arbeit des Interkulturellen Forums interessiert und Sie sich näher informieren wollen, erreichen Sie mich unter der Nummer 089 - 85637521. Anna Regina Mackowiak Und hier finden Sie meine genauen Bürozeiten ______________________________________________________________________________________
Schon aus meiner beruflichen Tätigkeit als Dozentin am
Studienkolleg München, an dem ausländische Studierende auf ihr
Fachstudium vorbereitet werden, erfahre ich täglich, mit welchen vielfältigen Problemen Menschen
nichtdeutscher Herkunft umgehen müssen: die komplizierte deutsche Bürokratie, die
aufenthaltsrechtliche Lage, die finanziellen Nöte, die Auseinandersetzung mit den sozialen Bedingungen, die Schwierigkeiten beim Einleben in eine zum Teil völlig fremde Kultur und die Bewahrung und Vermittlung der eigenen Kultur. Diesen Mitmenschen einen solidarischen Rückhalt zu bieten und ein Forum zu geben, in dem sie sich als Personen und mit ihrer Kultur in einen gleichberechtigten und vertrauensvollen Rahmen einbringen können, das ist mein Anliegen im Interkulturellen Forum e.V. Juliane Basché ______________________________________________________________________________________
Das Forum bietet mir einerseits die Gelegenheiten anderen Völkern politisch und kulturell zu begegnen, und andererseits kann ich mich mit anderen für mein Heimatland Ruanda engagieren. Venant Habiyambere ______________________________________________________________________________________
Interkulturalität ist eine besondere Auseinandersetzungsform innerhalb der multikulturellen Gesellschaft. Menschen aus aller Welt wollen verstanden sein, in kultureller Konkurrenz und im Austausch leben. Wir stehen dazu und versuchen ein Diskussionsforum dafür zu sein - ... mit Höhen und Tiefen, aber immer spannend. Ich möchte diese Form des Zusammenlebens nicht mehr missen. Bernhard Inderst ______________________________________________________________________________________
Interkulturalität ist im Forum nicht nur ein Schlagwort, sondern wird gelebt und erarbeitet - nicht nur inhaltlich, sondern auch ganz praktisch in Zusammenarbeit und Freundschaft. Gabi Große Perdekamp ______________________________________________________________________________________
Es macht Spaß, mit anderen Menschen verschiedener Herkunft zu diskutieren, zu planen, zu erspüren, welche Themen aktuell und wichtig sind: Wozu wollen wir uns äußern, da wir entsprechende Erfahrungen gemacht haben (wie z.B. bereits seit 1996 zum "Feindbild Islam“)? Zu welchen brisanten Problemen haben wir Informationen, Kontakte, Ansichten, die in der hiesigen Gesellschaft sonst zu wenig vertreten sind (z.B. zum Großseengebiet, Algerien, Tschetschenien)? Das Schöne bei dieser Gruppe ist, dass sich alle entsprechend ihrer eigenen Bedürfnisse und Kompetenzen einbringen können: mit ganz praktischer Hilfe für Ratsuchende, mit der Organisation von Veranstaltungen oder auch einfach damit, an Arbeitsgruppen teilzunehmen, sich auszutauschen und sich selbst dort zu informieren. ______________________________________________________________________________________
In der Münchner Öffentlichkeit bzw. allgemein in den Medien haben viele, die hier mit uns leben, keine Lobby. Ich finde es wichtig und lerne selbst auch viel dadurch, dass das Interkulturelle Forum eine solche alternative Stimme für die Münchner Migrantinnen und Migranten ohne Lobby ist. Sophia Deeg ______________________________________________________________________________________
Im äußersten Südosten Europas geschieht Unglaubliches: ein Völkermord in Tschetschenien unter Ausschluß der internationalen Öffentlichkeit. Im Interkulturellen Forum habe ich Menschen gefunden, die dieser Tatbestand nicht gleichgültig lässt und die bemüht sind, der kleinen verlassenen Kaukasusregion und ihren starken, aber verzweifelten Menschen zu helfen. Mehrere Projekte vor Ort sowie der Versuch, das Schweigen allerorts zu brechen, über den Krieg und dessen Hintergründe zu informieren - das sind die Aufgaben des Arbeitskreises Tschetschenien. Andrea Buder
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© G. Braun, Interkulturelles Forum e.V., 2002